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Evaluation der Rolle Österreichs am CERN durch externe Experten. Zitat aus der Evaluation durch RECFA (Restricted European Committee for Future Accelerators) in einem Brief von B. Foster an Ministerin Gehrer (2004):
"... In summary, the committee was deeply impressed by the impact that
Austria has made in particle physics, particularly at CERN, which is much
larger than the relative small size of the community would suggest. This
impact is a tribute to the leadership of the current generation and
implies how imperative it is that this leadership should be renewed and
strengthened in the universities and in the Academy."
Bewertung durch das Österreichische Wissenschaftsministerium. Zitat aus der webpage des Ministeriums (Oktober 2008)
"Der LHC ist ein eindrucksvoller Beweis für die Schlagkraft der
Grundlagenforschung und deren Bedeutung für die technologische
Weiterentwicklung", sieht sich Wissenschaftsminister Johannes Hahn in
seiner Forderung nach einer stärkeren Dotierung der Grundlagenforschung
bestärkt. "Ganz besonders freue ich mich über die starke
österreichische Beteiligung an den verschiedenen Teilprojekten dieses
grössten Experiments der Wissenschaftsgeschichte." so Hahn.
"Österreich ist eines von 20 Mitgliedsländern bei CERN und investiert
jährlich 14 Millionen Euro für die Erforschung der grundlegenden Kräfte
und Teilchen aus denen die Welt besteht."
Wissenschaftliche Exzellenz mit österreichischer Beteiligung: Obwohl es seit 1945 keinen Physiknobelpreis für Österreich gab, waren immerhin mehrere Physikerinnen und Physiker des Instituts für Hochenergiephysik der österreichischen Akademie der Wissenschaften Co-Autoren der Publikation, für die Carlo Rubbia im Jahre 1984 den Nobelpreis erhalten hat. Die wohl realistischste Aussicht auf einen zukünftigen Physiknobelpreis mit österreichischer Beteiligung ist durch die vier LHC Experimente gegeben, die dieses Jahr zum ersten Mal Daten sammeln werden. Alleine im Bereich Hochenergiephysik sind zwischen 1995 und 2007 über 700 wissenschaftliche Publikationen mit österreichischer/CERN-Beteiligung erschienen, oft mit hohem wissenschaftlichen impact (Quelle).
CERN als Ausbildungsstätte. Die Ausbildung junger WissenschaftlerInnen, IngenieurInnen und TechnikerInnen in den CERN-Kompetenzbereichen ist eine der Hauptaufgaben des CERN. Im 'CERN Academic Training Program' geben weltweit führende Wissenschaftler Vorlesungsreihen in experimenteller und theoretischer Teilchenphysik, Beschleunigerphysik, Ingenieurswissenschaften, Informatik, Elektronik, Kryogenik, Messtechnik. In 'CERN-schools' werden diese Gebiete vertieft, vergleichbar mit universitären Vorlesungen. In der Teilchenphysik und auf Technologiegebieten bietet der CERN Ausbildung für Diplomanden und Dissertanten. Im Zeitraum 1995-2008 haben insgesamt ca. 150 österreichische DissertantInnen ihre Forschungsarbeit am CERN durchgeführt, d.h. durchschnittlich 12 Dissertationen/Jahr. Dazu hat insbesondere das innovative, und von anderen Ländern wiederholt kopierte, vom BMWF gestartete und unterstützte 'Technical Doctoral Program' beigetragen. Dieses fördert Forschungsarbeit auf Technologiegebieten am CERN und ist als 'Intellektueller Technologietransfer' anzusehen. Eine Postdoc-Ausbildung als CERN-Fellow - ein wichtiger Karriereschritt im Leben vieler österreichischer Jungforscher - ist nach einem Austritt nicht mehr möglich.
Liste von österreichischen Forschungsinstituten mit intensiver Zusammenarbeit mit dem CERN. Entgegen der Darstellung durch das Ministerium geht es nicht nur um das Institut für Hochenergiephysik!
- Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien
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Stefan-Meyer-Institut für subatomare Physik (SMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien (ASACUSA-Projekt an CERN's Antiproton Decelerator)
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Institut für Theoretische Physik, TU Wien
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Atominstitut, TU Wien
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Institut für Theoretische Physik, Universität Wien
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Fakultät für Physik - Kernphysik, Universität Wien
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Institut für Astro- und Teilchenphysik, Universität Innsbruck
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Institut für Physik, Fachbereich Theorie, Universität Graz
- Fachhochschule Wiener Neustadt
- MedAustron, Wiener Neustadt
Weitere österreichische Beteiligungen am CERN.
Darüber hinaus gibt es diverse Kooperationen im Bereich der Ingenieurwissenschaften, z.B. am Institute of Electrodynamics, Microwave and Circuit Engineering der TU Wien, die dazu führten, dass Österreicher am CERN staff positions besetzen konnten.
Mehre Österreicher haben sich am CERN in leitender Funktion an der
Entwicklung von Gridcomputing beschaeftigt. (Technische Direktor des
EGEE Programs und Leitung der EGI Design Studie). Diese hohen
Verantwortungen im Rahmen der EU Programme ist in engen Zusammenhang
mit der österreichischen Mitgliedschaft am CERN am zu sehen.
Im Rahmen des Dissertantenprogrammes arbeiten auch Studenten meherer
Informatikinstitute am CERN:
- Graphische und Parallele Datenverarbeitung, Johannes Kepler Universität
- Institut für Informatik, Universität Innsbruck
- Fakultät für Informatik, Universität Wien
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