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Wir danken herzlich allen die mit Ihren Briefen, Unterschriften und Wortmeldungen dazu beigetragen haben den CERN Austritt Österreichs zu verhindern! Aus "historischen Gründen" wird diese Seite online bleiben. Weitere Informationen zu Astro-, Kern- und Teilchenphysik finden Sie auf unserer public outreach Seite http://www.teilchen.at
Wenige Monate vor dem Start des größten Experimentes der Geschichte am Teilchenbeschleuniger LHC des Europäischen Forschungszentrum CERN ließ Wissenschaftsminister Hahn mit der völlig überraschenden Ankündigung aufhorchen, dass Österreich seine 50jährige CERN Mitgliedschaft kündigen wird.
Der amtierende Direktor des Österreichischen Institutes für Hochenergiephysik, Christian Fabjan, sowie alle betroffenen WissenschafterInnen in Österreich und am CERN erfuhren von dieser Entscheidung erst zwei Tage vor ihrer (und in den meisten Fällen sogar erst am Tage der) Veröffentlichung durch die Medien. Betroffen sind hierbei nicht nur das Institut
für Hochenergiephysik wie anfänglich dargestellt, sondern viele andere universitäre wie außeruniversitäre Institute.
Betroffen sind österreichische Forscher und Ingenieure, die am oder mit dem CERN arbeiten, Studenten, die am CERN Praktika durchführen konnten, junge Wissenschafter und Techniker, die bislang sehr stark von dem Doktorandenprogramm am CERN profitiert haben - 150 Teilnehmer seit 1995 - oder als vom CERN angestellte Postdocs dort die Ausgangsbasis für wissenschaftliche Karrieren legten.
Betroffen ist die österreichische Industrie, die alleine zwischen 1994 und 2007 Aufträge im Wert von 73 Millionen Euro vom CERN erhalten hat.
Betroffen ist das MedAustron, ein medizinisches Forschungs- und Krebstherapiezentrum in Niederösterreich, das seit Jahren gratis Research + Development und Schulungen vom CERN zur Verfügung gestellt bekommt.
Betroffen ist auch Österreichs Reputation als verlässlicher Partner in einem zusammenwachsenden Europa und als Standort für Innovation, Wissenschaft und Kultur.
Betroffen sind wir alle.
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